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Dann komm einfach auf uns zu und wir schauen gemeinsam, wie wir deine Idee umsetzen können.
 
Die wichtigsten Informationen zum Second Hand Day
Wir haben uns zum Ziel gesetzt dem Fast Fashion Konsum entgegenzuwirken, und eine nachhaltige und kostenlose Möglichkeit zum Konsum von Kleidung zu bieten. Also findet dieses Jahr wieder am Freitag den 26.04.2024 der Second-Hand-Day der Offenen Jugendarbeit Lindau statt. Von 17:00 bis 20:00 Uhr ist das Jugendzentrum Xtra (Unterer Schrannenplatz 10, 88131 Lindau) für Jugendliche und junge Erwachsene geöffnet.
Damit möglichst alle Interessierten die Möglichkeit haben, Kleidung auszusuchen, sammeln wir wieder vorab Kleidung an Schulen und Institutionen hier in Lindau! Kleidung abgeben können auch diejenigen, die keinen Bedarf an neuer Kleidung haben, und einfach nur ihren Kleiderschrank ausmisten möchten. Kleidung, die nach der Veranstaltung übrig bleibt, spenden wir an eine gemeinnützige Organisation.
Zwischen dem 08. und 19.04.24, kann an diesen Standorten die aussortierte Kleidung abgegeben werden. Welche Annahmemöglichkeiten es gibt und um welche Urzeit sie abgegeben werden kann, findet ihr auf unserem Plakat.
Am Second Hand Day bekommen Besuchende die Möglichkeit, gratis Kleidung für den Eigenbedarf mitzunehmen und eigene gut erhaltene Kleidung abzugeben. Wer nichts
abzugeben hat, darf trotzdem stöbern! Die übliche Auswahl an Getränken und
Essen des Jugendzentrums gibt es zu jugendfreundlichen Preisen. Auch vegane Pizza!
Die Veranstaltung richtet sich grundsätzlich an unsere Zielgruppe (12 bis 27 Jahre). Wer allerdings einen Bedarf an kostenloser Kleidung hat, ist dennoch herzlich willkommen. 

 

Was ist eigentlich Fast-Fashion?

Fast Fashion bedeutet übersetzt so viel wie „schnelle Mode“ und beschreibt das Geschäftsmodell und Produktionskonzept vieler Textilketten im niedrigen Preissegment. Beispiele hierfür sind: Shein, Temu, H&M, Primark und viele mehr. Fast-Fashion-Ketten reagieren unmittelbar auf Modetrends, kopieren Kollektionen anderer Marken und bieten sie kurze Zeit später zu wesentlich günstigeren Preisen an. Zwischen dem Entwurf und der Auslieferung liegen wenige Wochen. Durch die Kurzlebigkeit von Trends erscheinen Kollektionen in immer geringeren Abständen, nahezu jeden Monat eine neue.
Um schnelle und günstige Mode zu verkaufen, werden Kleidungsstücke unter schlechten Umwelt- und Arbeitsbedingungen gefertigt und kostengünstig produziert. So schnell, wie sie hergestellt und gekauft wurden, so kurzweilig ist oft ihre Nutzungsdauer. Knapp 60 Kleidungsstücke kaufen Verbrauchende hierzulande pro Jahr, jedes fünfte Kleidungsstück wird kaum oder gar nicht getragen.
Fast Fashion wird häufig in Ländern hergestellt, in denen Arbeitende mit mangelhaftem Arbeits- und Gesundheitsschutz tätig sind. Ohne gewerkschaftliche Organisation arbeiten sie teilweise bis zu 16 Stunden am Tag zu geringen Löhnen.
Fast Fashion hat soziale und ökologische Folgen. Um ein Baumwoll-T-Shirt herzustellen, werden schätzungsweise 2.700 Liter Süßwasser benötigt – davon könnte ein Mensch knapp 2,5 Jahre mit Trinkwasser versorgt werden. Durch die Produktion von Fast Fashion wird der Wassermangel in den Produktionsländern verschärft. Das führt zu Ernteausfällen, Wassernot oder auch Ausbreitung von Epidemien, wenn kein Zugang zu sauberem Trinkwasser besteht. In der EU entstehen durch den Konsum von Textilien pro Person jährlich 270 Kilogramm CO₂-Emissionen. Diese Treibhausgase heizen die Erdatmosphäre auf, was zu Klimaveränderungen führt und weitere Folgen wie Starkwetterereignisse oder das Abschmelzen der Polkappen nach sich zieht.
(Quelle:https://www.aok.de/pk/magazin/nachhaltigkeit/muell-vermeiden/fast-fashion-ist-schlecht-fuer-die-umwelt-was-man-dagegen-tun-kann/)